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Beispiel Jenapharm: Außendienst wird dafür intensiv geschult

30. Januar 2016 Wirtschaftszeitung AKTIV

Jena. Das hat selbst der große FC Bayern nicht geschafft: 13 Jahre in Folge Erster zu werden. Die Firma Jenapharm aber schon. Sie wurde letztes Jahr von Frauenärzten zum 13. Mal nacheinander zur besten Pharmafirma gewählt: was den Außendienst für die Gynäkologie angeht.

Als Selbstverständlichkeit sehen die Thüringer den Preis nicht an. „Wir sind natürlich stolz, dass wir die, Goldene Tablette‘ so oft verliehen bekommen haben“, sagt Jenapharm-Geschäftsführer Michael Raps. Dafür tue das Unternehmen aber auch eine Menge. „Wir bilden unsere Außendienstmitarbeiter in allen Anwendungsgebieten der Arzneien gut aus.“ Ziel sei eine „möglichst kompetente und ausführliche Beratung“ der Ärzte.

Ein Abschluss als Pharmareferent oder Pharmaberater allein reiche nicht: Immer wieder werden die Außendienstler geschult. „Es gibt interne Weiterbildungen, Produktschulungen sowie Auffrischungen in der Medizin“, berichtet Raps.

Jenapharm ist als 100-prozentige Tochter des Bayer- Konzerns heute eine reine Vertriebsfirma. „Wir konzentrieren uns auf Medikamente für die Frauengesundheit“, erklärt der Geschäftsführer. „Zudem sind wir aktiv bei Männer- und Hautgesundheit sowie Kontrastmitteln für Untersuchungen.“ Und das erfolgreich. 2014 steigerte die Firma den Umsatz um 26 Millionen auf 170 Millionen Euro. Sie ist deutscher Marktführer bei der oralen Kontrazeption, der sogenannten „Pille“.

Die 1950 gegründete Firma war 1965 übrigens die erste, die eine selbst entwickelte „Wunschkindpille“ im Ostblock auf den Markt brachte. Heute vertreibt Jenapharm Medikamente, die aus der eigenen früheren Forschung sowie aus den Bayer-Labors stammen. UR

 

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