Hautgesundheit

Seit dem Jahr 2013 unterstützt die Jenapharm GmbH & Co. KG mit Fachkompetenz und einem breiten Portfolio an verschreibungspflichtigen Arzneimitteln Ärzte und Patienten in wichtigen dermatologischen Indikationen. Unser Leistungsangebot umfasst dabei Mittel für die Therapie von Akne, Rosazea, Neurodermitis u.a. ekzematösen Leiden, Pilzinfektionen und Hämorrhoidalleiden. Mit unseren engagierten Mitarbeitern und Leistungen möchten wir einen guten Beitrag zur Unterstützung und weiteren Verbesserung der dermatologischen Patientenversorgung leisten und unterstützen in diesem Sinne auch zahlreiche Initiativen in diesem gemeinsamen Ziel (Arbeitsgemeinschaft für Berufs- und Umweltdermatologie e.V., Berufsverband der Deutschen Dermatologen, Arbeitsgemeinschaft Neurodermitisschulung e.V., Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Forschung u.m.).

Gesunde Haut – Schutz- und Regulationssystem für unseren Körper

Die Haut ist das größte Organ des menschlichen Körpers. Sie umhüllt das Körperinnere und dient als erste Barriere gegenüber krank machenden Eindringlingen. Andererseits lässt sie durch ihren speziellen Aufbau auch Kontakt und Austausch mit der Umwelt zu. Sie ist beispielsweise beteiligt an der Regulierung der Körpertemperatur, des Wasserhaushaltes, sie produziert Lichtschutzfaktoren und Hormone und trägt letztendlich durch eine Vielzahl von Sinneszellen zur Kommunikation mit der Umwelt bei. In unserer Sprache findet man viele Hinweise darauf, wie uns die Haut beeinflusst. So heißt es beispielweise, die Haut sei der Spiegel der Seele, irgendetwas geht uns unter die Haut oder es ist zum aus der Haut fahren. Jemand, auf den man sich verlassen kann, wird als ehrliche Haut bezeichnet. Das können wir auch auf unsere Haut beziehen, denn wenn sie intakt ist, können wir uns auf sie verlassen.

Gesunde Haut besteht aus drei Schichten. Ganz oben finden wir die Oberhaut oder Epidermis. Sie besteht wiederum aus mehreren Zellschichten, die sich ständig von unten nach oben erneuern. Die Zellen der obersten Schicht, auch Hornzellen genannt, sind durch so genannte Hydrolipide, einer Mischung aus hauteigenen Fetten und Wasser, ähnlich fest verbunden wie die Backsteine mit dem Mörtel in einer Mauer. Auf dieser „Backsteinmauer“ befinden sich der Säureschutzmantel der Haut und eine Vielzahl von für uns nützlichen Mikroorganismen. Diese werden auch als natürliche Hautflora bezeichnet. Die Oberhaut stellt insgesamt das erste Bollwerk gegen Eindringlinge von außen dar, verhindert aber auch den Verlust von für den Körper wertvollen Substanzen wie Wasser. Spezielle Pigmentzellen in der Oberhaut sorgen für UV-Schutz und verleihen der Haut die für jeden Menschen individuelle Färbung.

Als nächste Schicht schließt sich die Lederhaut an. Sie ist wesentlich dicker als die Oberhaut und enthält elastische Fasern, die der Haut Spannkraft und Dehnbarkeit verleihen. Darin eingelagert findet man eine Vielzahl von Strukturen wie Talgdrüsen, Schweißdrüsen und die Haaranlagen. Hier gibt es Blut- und Lymphgefäße, Immunzellen und viele andere Strukturen, die für den Stoffwechsel der Haut zuständig sind.

Die Unterhaut als dritte Schicht verbindet durch Bindegewebe die Haut mit tiefer gelegenen Körperschichten. Außerdem findet man hier das Unterhautfettgewebe, welches zur Wärmeregulierung beiträgt und eine wichtige Funktion als Schutz vor mechanischen Schäden hat.

Im Verlauf unseres Lebens unterliegt die Haut vielen Veränderungen. Bei gesunden, reif geborenen Babys dauert es noch ca. 4 Wochen, bis bei Ihnen die Oberhaut eine kompakte „Backsteinmauer“ ausgebildet hat. Während bestimmten Lebensphasen ist die Haut besonders anfällig gegenüber hormonellen Veränderungen im Körper. Dies kennt man von der Pubertät, bei Frauen auch in und nach den Wechseljahren. Und letztlich unterliegt die Haut natürlich Alterungsprozessen. Ihr Regenerationsvermögen lässt mit zunehmendem Alter nach und damit wird die Haut anfälliger für Krankheiten.

L.JPH.COM.DM.02.2017.0113