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Die Hormone, die dem Körper fehlen, können ihm auf verschiedene Weise wieder zugeführt werden. Frauen haben die Wahl zwischen Tabletten, Pflaster oder Gel, das direkt auf die Haut aufgetragen wird. Sollen vor allem Beschwerden im Bereich von Scheide oder Harnröhre bzw. Harnblase lokal behandelt werden, kommen oft auch Scheidencremes oder -zäpfchen zur Anwendung.
Die meisten Frauen entscheiden sich für die Einnahme von Dragees oder Tabletten, weil es die unkomplizierteste Möglichkeit ist. Dabei kommen je nach Bedarf Estrogen- bzw. Gestagen-Monopräparate, zyklische Estrogen-Gestagen-Präparate oder durchgängig kombinierte Estrogen-Gestagen-Kombinationen zum Einsatz. Letztere sind vor allem für Frauen in der Postmenopause geeignet, da dann keine Blutungen mehr auftreten.
Hormonpflaster werden 1-2 Mal pro Woche auf Gesäß oder Bauch geklebt. Sie überstehen die Dusche ebenso wie das Schwimmbad. Nur bei starkem Schwitzen oder eingecremter Haut lässt die Haftung nach. Ein Nachteil ist, dass sie als ständiger Begleiter sichtbar sind.
Besprechen Sie am besten mit Ihrer Frauenärztin/Ihrem Frauenarzt, in welcher Form die Anwendung für Sie am angenehmsten ist.