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Plötzliche Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Herzrasen - die meisten Frauen im Klimakterium kennen diese typischen Symptome. Solche Hitzewallungen sind in der Regel nicht gefährlich. Und nach ein paar Minuten sind sie auch so plötzlich wieder vorüber, wie sie aufgetreten sind. Doch Hitzewallungen werden als äußerst unangenehm empfunden, gerade wenn man mitten in der Arbeitswelt steht. Schnell ist da die Bluse durchgeschwitzt - betroffene Frauen tragen daher mitunter Ersatzkleidung mit sich.
Die Hitzewallungen gehen meist vom Brustbereich, Kopf oder Hals aus und breiten sich dann wellenförmig in der oberen Körperhälfte aus. Die Hauttemperatur steigt und Herz- und Pulsschlag sind beschleunigt. Unmittelbar danach folgt ein Schweißausbruch. Auch Brustbeklemmungen sind manchmal Begleiterscheinungen der Hitzewallungen.
Wissenschaftler vermuten, dass Estrogenschwankungen bzw. der Estrogenabfall die Ursachen für diese Beschwerden sind: Der sinkende Estrogenspiegel übt einen Reiz auf das Temperaturzentrum im Gehirn aus. Um der scheinbaren Überhitzung entgegenzuwirken, reagiert der Organismus mit Hitzewallungen und Schweißausbrüchen.
Hier kann die Zufuhr der fehlenden Hormone schnell die hormonelle Balance wiederherstellen und so Hitzewallungen und Schweißausbrüche lindern bzw. beseitigen.