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Als Folge der hormonellen Umstellung können in den Wechseljahren nicht nur körperliche, sondern auch psychische Beschwerden auftreten. Denn als wichtige Botenstoffe stehen die Hormone nicht nur mit körperlichen Funktionen in Verbindung, sondern sie können auch die Gefühlswelt und somit die seelische Befindlichkeit beeinflussen.
Ein Auf und Ab der Gefühle, Reizbarkeit, diffuse Ängste bis hin zu depressiven Verstimmungen können die möglichen Folgen sein.
Stimmungsschwankungen, Niedergeschlagenheit, verminderte Lebenslust, das Gefühl von Leere und Nutzlosigkeit: Das sind alles typische Beschwerden, mit denen sich viele Frauen in den Wechseljahren auseinandersetzen müssen und die zu einer großen Belastung führen können.
Seelische Beschwerden können von Frau zu Frau unterschiedlich stark ausgeprägt sein und treten im Allgemeinen nicht täglich, sondern meist nur sporadisch auf. Häufig spüren Frauen, die früher auch schon an Erscheinungen des Prämenstruellen Syndroms (PMS) litten, die klimakterischen Hormonumstellungen besonders intensiv.
Natürlich können für das Auftreten dieser Beschwerden auch äußere Bedingungen sowie das familiäre und berufliche Umfeld von Bedeutung sein, jedoch spielen die hormonellen Veränderungen in den Wechseljahren dabei eine nicht zu unterschätzende Rolle.