Home > Lösungen für Liebe, Leben und Gesundheit > Wechseljahre > Häufige Wechseljahresbeschwerden > Beeinträchtigung der Sexualität
Während in jüngeren Jahren, also vor der Menopause, nur etwa 30% der Frauen über Sexualprobleme klagen, sind es bei den älteren Frauen bereits 65%. Somit nehmen sexuelle Störungen altersabhängig zu. Dass solche Beschwerden in allen Altersgruppen auftreten, weist darauf hin, dass die Ursachen dafür sehr vielgestaltig sein können, wie z.B. Stress, partnerschaftliche Probleme, Krankheiten, Medikamente usw. Aber auch hormonale Einflüsse können die Sexualität ungünstig beeinflussen. Ein wichtiger Faktor dabei ist der Estrogenmangel, der zu einer Abnahme der Durchblutung und Gleitfähigkeit der Scheide führt, so dass diese trocken wird. Ebenso wird das Gewebe dünn und verletzlich und deshalb klagen viele Frauen in der Postmenopause über ein Gefühl der Trockenheit, Brennen und Juckreiz sowie Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. Demzufolge kann der Estrogenmangel auf indirekte Weise die sexuelle Lust beeinträchtigen. Aber auch Androgene, die männlichen Hormone, spielen eine Rolle, denn diese können direkt die sexuelle Lust steigern. Somit können hormonell bedingte Sexualprobleme durch die Wahl einer sinnvollen Hormonkombination gelindert bzw. beseitigt werden.