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Sport in der Schwangerschaft ist erlaubt und tut gut, sofern es sich nicht um Hochleistungssport handelt.
Bei sportlichen Schwangeren verringert sich die Gefahr von Thrombosen und Wassereinlagerungen. Schwangerschaftsstreifen sind seltener. Trainierte Frauen haben bei der Entbindung weniger Schmerzen. Ausdauersportarten erhöhen die Sauerstoffkapazität. Gerade in der Schwangerschaft steigt der Sauerstoffbedarf deutlich an, weil das Baby mitversorgt werden muss.
Frauen, die schon mehrere Fehlgeburten oder Komplikationen bei früheren Schwangerschaften hatten, sowie jene, die unter bestimmten Krankheiten wie Infektionen, Bluthochdruck und Schilddrüsenstörungen leiden, müssen auf Sport allerdings verzichten. Ebenso Frauen, die extremes Unter- oder Übergewicht haben, oft Schwindelanfälle bekommen oder in Atemnot geraten. Individuell sollte dies jedoch Ihr Frauenarzt / Ihre Frauenärztin entscheiden.
Hören Sie stets auf Ihren Körper! Überlasten Sie sich nie (!), trainieren Sie nicht über längere Zeit über 140 Herzschläge pro Minute.