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Obwohl Nahrungsergänzungsmittel in Form von Tabletten, Dragees oder Pulver angeboten werden, sind sie keine Arznei, sondern Lebensmittel, die dazu bestimmt sind, die normale Ernährung zu ergänzen. Sie enthalten meistens so genannte Vitalstoffe.
Mit dem Begriff Vitalstoffe sind Vitamine, Mineralstoffe und weitere nicht zum Zweck der Energiegewinnung benötigte Stoffe gemeint. Da der Organismus nur sehr kleine Mengen dieser Substanzen benötigt, werden sie auch als Mikronährstoffe bezeichnet. Vitalstoffe sind lebenswichtig für den Körper und Bestandteil verschiedener natürlicher Nahrungsmittel.
Vitamine sind organische Verbindungen, die an wichtigen Stoffwechselprozessen beteiligt sind. Der Körper kann sie aber nicht oder nur in geringen Mengen selbst herstellen. Deshalb ist er auf eine regelmäßige Zufuhr von außen angewiesen. Insgesamt gibt es 13 verschiedene Vitamine, die sich sowohl chemisch als auch in ihrer Aufgabe voneinander unterscheiden.
Mineralstoffe werden nach ihrem Gehalt im Körper in zwei Gruppen eingeteilt: in Mengenelemente und Spurenelemente. Beide Stoffgruppen sind an wichtigen Funktionen beteiligt. Zu den bekanntesten Mengenelementen zählen Calcium und Magnesium. Ihr Anteil beträgt ca. 5 Prozent des Körpergewichts. Stoffe, die weniger als 0,1 Prozent ausmachen, nennt man Spurenelemente. Hierzu zählen zum Beispiel Eisen und Jod
Jeder Mensch ist auf eine regelmäßige Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen angewiesen, denn sie erfüllen wichtige Funktionen im Körper.
Nach Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sind 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag, mindestens zweimal wöchentlich Seefisch, Vollkornprodukte, täglich Milch und Milchprodukte mit niedrigem Fettgehalt, weniger Fleisch und Wurstwaren sowie "ausreichend" Flüssigkeit erforderlich. Doch die Realität zeigt ein anderes Bild, denn häufig lässt der moderne Alltag kaum eine rundum gesunde Ernährung zu. Statt zu den empfohlenen Lebensmitteln wird dann vielfach zu vitalstoffarmen, aber kalorienreichen Fertiggerichten gegriffen.
Grundsätzlich gilt: Frauen mit Kinderwunsch, Schwangere und stillende Frauen, Menschen mit chronischen Erkrankungen und häufiger Medikamenteneinnahme oder Menschen, die sich einseitig ernähren (etwa weil sie eine Diät einhalten), können einen Mehrbedarf an Vitalstoffen haben. Zu den Risikogruppen zählen außerdem Menschen, die aufgrund eines stressigen Alltags kaum dazu kommen, sich bewusst und gesund zu ernähren, zum Beispiel berufstätige Mütter oder Geschäftsleute, die ständig unterwegs sind.
Sinnvoll zusammengesetzte und dosierte Vitalstoffpräparate sichern die Aufnahme von Mikronährstoffen. Sie sind zwar kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung, können aber einen Nährstoffmangel oder erhöhten Bedarf ausgleichen und sind damit für viele Menschen unverzichtbar. Qualitätsprodukte von seriösen Anbietern in Deutschland unterliegen strengsten Kontrollen und sind gemäß den Angaben auf der Packung einzunehmen.
An erster Stelle steht Folsäure und die mit diesem Vitamin Hand in Hand arbeitenden anderen B-Vitamine. Weiterhin ist eine ausreichende Versorgung mit Jod für die Gesundheit von Mutter und Kind essenziell. Die Rolle von Omega-3-Fettsäuren und Vitamin D ist nach neuesten Erkenntnissen im Zusammenhang mit der Prävention von Schwangerschaftskomplikationen und Allergieentstehung beim Kind von zunehmendem Interesse.